Mit Gründergeist für den Medienstandort Hannover

Hannover gilt als geschichtsträchtiger Medienstandort, an dem nicht nur SPIEGEL und Stern gegründet wurden. In einem Planspiel der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover knüpfen Studenten an diese Tradition an und starten ihr eigenes Medienunternehmen. Nun haben sie ihre Geschäftsideen vor einer Jury aus Medienexperten präsentiert.

„Media Entrepreneurship“

25 Hannoveraner Medienstudenten haben ein halbes Jahr lang im Planspiel „Media Entrepreneurship“ an eigenen Geschäftsideen für die digitale Wirtschaft gearbeitet (Bild: Marcus Torke).

Eine digitale Einkaufsliste auf dem Smartphone, eine revolutionäre Mode-App, Mediendienstleistungen für Fitnessstudios, ein Ratgeber für Bildungsausländer in Hannover, ein Bewertungsportal, das sich speziell an Mobilitätseingeschränkte richtet – kreative Geschäftsideen erwarteten die Jury um Michael Balzereit (Sparkasse Hannover), Kai-Thomas Krause (CouchCommerce), Inga Scholz (Zeitungsgruppe Thüringen) und Christof Starke (Hannoverimpuls). Zum Abschluss des Sommersemesters hatte das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HTMH) die Medienexperten auf die Expo Plaza eingeladen. Sie begutachteten die fünf Geschäftsideen, die 25 Studenten des Instituts ein halbes Jahr lang im Planspiel „Media Entrepreneurship“ entworfen hatten.

IJK

Nun wurden die Geschäftsideen vor einer Jury aus hochkarätigen Medienexperten präsentiert (Foto: Marcus Torke).

In ihrem Fazit lobten die Juroren einhellig die großen Erfolgschancen der Projekte und ermutigten die Studenten, ihre Unternehmen am Standort Hannover zu gründen. „Die Region bietet diesen innovativen Ideen die passenden Rahmenbedingungen“, unterstrich Christof Starke, Leiter der Gründungswerkstatt der Wirtschaftsförderung Hannoverimpuls.

Im Lehrprojekt, das bereits zum dritten Mal stattfand, hatten sich die Hannoveraner Medienstudenten in Teams von fünf Personen praxisbezogen und planspielerisch mit einer eigenen Unternehmensgründung auseinandergesetzt. Begleitet wurden sie dabei von erfahrenen Coaches und Mentoren aus der Medienwirtschaft. Prof. Dr. Beate Schneider, die das Seminar zusammen mit Christopher Buschow leitete, betont: „Gemeinsam mit unseren Praxispartnern haben wir die Studenten auf eine Gründung vorbereitet. Jetzt muss jedes Team für sich entscheiden, ob es mit der eigenen Idee an den Markt gehen will. Das Potenzial wäre da.“

Die Seminarteilnehmer, die aus den Bachelor- und Master-Studiengängen Medienmanagement sowie Medien und Musik kamen, reisten auch nach Berlin, um dort Start-ups zu besuchen und die pulsierende Gründerszene der Hauptstadt kennenzulernen. Durch Besuche beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, bei Rocket Internet, Auto Butler, LimeMakers, Kitchen Stories und dem Plug & Play Accelerator von Axel Springer lernten die Teilnehmer, was es bedeutet, sich für die eigene Unternehmensgründung zu entscheiden und bekamen Feedback zu ihren eigenen Geschäftsideen.

Das Seminarkonzept kann auch in diesem Poster detailliert nachgelesen werden:

http://de.slideshare.net/chrias/encouraging-entrepreneurship-in-disruptive-environments-the-case-of-media-entrepreneurs

Encouraging Entrepreneurship In Disruptive Environments — The Case Of “Media Entrepreneurs“ from chrias

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch eine finanzielle Unterstützung von KommunikationsKultur e.V. – Förderverein des IJK Hannover.

Kontakt:

Christopher Buschow, M.A.

Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Expo Plaza 12

D-30539 Hannover

Tel.: +49 (0) 511 3100-473

Fax: +49 (0) 511 3100-400

E-Mail: christopher.buschow@ijk.hmtm-hannover.de

WWW: http://www.ijk.hmtm-hannover.de

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